Im Zuge der Globalisierung und des technologischen Fortschritts nehmen das Welthandelsvolumen und die Verflechtung der nationalen Volkswirtschaften stark zu. Diese Entwicklung wird u. a. auch durch den Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen befördert. Im Fokus der wirtschaftspolitischen Diskussion stehen gegenwärtig Freihandelsabkommen – wie das TTIP zwischen der EU und den USA – und deren (potenzielle) Auswirkungen auf Unternehmen, Konsumenten und die öffentliche Hand.
Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und ihr Erfolg auf ausländischen Märkten sind wichtige Voraussetzungen für die Sicherung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt. Die deutsche Volkswirtschaft ist stark auslandsorientiert und profitiert in hohem Maße von zunehmendem Welthandel und weltwirtschaftlicher Integration. Der wirtschaftliche Erfolg der deutschen Volkswirtschaft wird nicht nur in Deutschland, sondern zunehmend auch im Ausland wesentlich dem Mittelstand i. w. S. zugeschrieben.